Oft gestellte Fragen (FAQ)

Fachwerk aus Westfalen?

Fachwerk aus Westfalen

Wir sind keine Großkanzlei, und möchten dies auch nicht sein. Trotzdem oder gerade deswegen wird unsere auf Medizinrecht, Sozialrecht, Arbeitsrecht und Versicherungsrecht spezialisierte Anwalts-Boutique bundesweit von den verschiedensten Auftraggebern mandatiert.

Als spezialisierte und zertifizierte Fachanwaltskanzlei sind wir unseren Mandanten zu Qualität verpflichtet. Dies kann unseres Erachtens nur durch eine echte fachliche Gewichtung und durch die tägliche Arbeit auf diesen Gebieten gewährleistet werden. Daher sind wir nur auf unseren Fachgebieten tätig und bearbeiten keine Fälle aus anderen Rechtsgebieten. Das macht eine Boutique aus. Davon profitieren wir und unsere Mandanten. Gemeinsam erarbeiten wir maßgeschneiderte Lösungskonzepte.

Verhandlungeschick, Gestaltungskraft und Durchsetzungsvermögen sind unsere Stärken. Erkundigen Sie sich über uns. Am besten bei unseren Gegnern. Oder lassen Sie Zahlen für sich sprechen.

Warum Arbeit, Gesundheit, (Sozial-) Versicherung und Haftung?

Die Rechtsgebiete sind derart miteinander verzahnt, dass die Übergänge teilweise fließend sind. Dazu einige Bespiele:

  • Das gesamte Krankenversicherungsrecht kann beispielsweise dem Medizinrecht zugeordnet werden, wobei die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) einen Teilbreich des Sozialrechts und das Recht der privaten Krankenversicherung (PKV) dem privaten Versicherungsrecht zugeordnet wird.
  • Das besondere Versicherungsrecht (z.B. Unfallversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung) setzt regelmäßig fundierte medizinische Kenntnisse voraus.
  • Die Grundlage bildet das Allgemeine Versicherungsvertragsrecht, also die Frage, ob und mit welchen Pflichten ein Versicherungsvertrag begründet oder beendet wird (Rücktritt, Kündigung, Vertragsanpassung, Anfechtung).
  • Haben Sie einen Behandlungsfehler zu besorgen, so ist das Fachgebiet Medizinrecht ebenso tangiert wie das Versicherungsrecht.
  • Nicht selten sind in diesen Fällen auch Probleme aus anderen Bereichen betroffen, z.B. Krankengeld, Reha, Tagegeld, Invalidität, Pflege, Arzneimittel, Heilmittel, Hilfsmittel bis hin zur Rente wegen Erwerbsminderung, Schwerbehinderung oder Berufsunfähigkeit.

Dienstleistungen

Neben dem erforderlichen Fachwissen und Know-how bieten wir unseren Mandanten folgende Leistungen an:

Bundesweite Interessenvertretung

Im Rahmen vieler Mandate ist es möglich, sämtliche Korrespondenz auf dem Postwege, per Telefax, E-Mail oder via Online-Akte zu führen. Entfernungen spielen keine Rolle. Prozesstermine nehmen wir grundsätzlich persönlich wahr. Eine Übersicht über unsere Gerichtspräsenz finden Sie hier.

Was ist die Online-Akte?

Die Online-Akte

Damit haben Sie rund um die Uhr Zugriff auf alle für Sie wichtigen Vorgänge in Ihrer Akte. Die Daten werden auf einem sicheren Server in unserer Kanzlei hinterlegt. Externe oder ausländische Server sind nicht eingebunden. Ihre Daten gelangen also nicht an Dritte. Das ist uns eine Herzensangelegenheit. Über Ihren Zugangsdaten, die Ihnen gesondert oder persönlich mitgeteilt werden, können Sie Ihre Akte jederzeit einsehen.

Um die Online-Akte nutzen zu können, benötigen Sie lediglich

  • einen Internetzugang und
  • eine E-Mail-Adresse.

Sie sind also immer auf dem Laufendem – in Echtzeit!

Sie können sich 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche über den aktuellen Verfahrensstand in Ihrer Angelegenheit informieren. Bei Neuigkeiten (z.B. Telefongespräche mit der Gegenseite, einkommende Faxe oder Zahlungen) werden Sie sofort per E-Mail über neue Dokumente in Ihrer Akte benachrichtigt.

Neugierig?

Dann testen Sie doch einfach unsere Online-Akte. Am Ende dieser Seite können Sie sich einloggen. Das Passwort für den „Benutzer“ und das „Kennwort“ lautet jeweils „Test“.

Wie geht es weiter?

Wie geht es weiter?

Das liegt ganz bei Ihnen. Sie haben die freie Anwaltswahl. Wenn Sie unsere Kanzlei mit der Wahrnehmung Ihrer rechtlichen Interessen beauftragen möchten, dann nehmen Sie ganz einfach Kontakt mit uns auf.

Wir kümmern uns und erklären Ihnen

  • Schritt für Schritt wie es weitergeht,
  • welche Unterlagen wir in Ihrem speziellen Einzelfall benötigen und
  • mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben.

Ansonsten würden wir uns freuen, wenn Ihnen die hier zur Verfügung gestellten Informationen, die keine Rechtsberatung darstellen und eine solche nicht ersetzen können, zunächst einfach nur weiterhelfen können.

Medizinische Begriffe nicht verstanden?

Sie verstehen Ihren Arzt, ein behördliches Schreiben oder Ihre Versicherung nicht?  

Im Medizin Lexikon werden praxisrelevante medizinische Fachbegriffe leicht verständlich in alphabetischer Reihenfolge erklärt.

Zum Medizin Lexikon

Rechtsbegriffe nicht verstanden?

Hier finden Sie Rechtsbegriffe in alphabetischer Reihenfolge verständlich erklärt.

Zu den Rechtsgebieten

Kann ich einfach so den Anwalt wechseln?

Kann ich einfach so den Anwalt wechseln?

Sie können jederzeit und ohne Begründung ein Anwaltsmandat kündigen. Nicht selten haben die bisher tätigen Kollegen sogar Verständnis für Ihre Entscheidung, sich fortan von spezialisierten Fachanwälten vertreten zu lassen. Allerdings trägt eine ggf. vorhandene Rechtsschutzversicherung die durch den Wechsel entstehenden Mehrkosten grundsätzlich nicht.

Wir übernehmen für Sie alle erforderlichen Schritte rund um den Anwaltswechsel. Das betrifft auch die Korrespondenz mit der Rechtsschutzversicherung.

Vergütung - Rechnen Sie mit uns?

Rechnen Sie mit uns

Wir erklären Ihnen, welche Verfahrensschritte wir zunächst für sinnvoll halten und welche Kosten für Sie durch unsere Tätigkeit im jeweiligen Verfahrensabschnitt entstehen, so dass auf beiden Seiten Kostensicherheit besteht.

Rechtsanwaltsvergütung

In Deutschland erfolgt die Abrechnung der anwaltlichen Vergütung entweder nach dem Gesetz – dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) – oder aufgrund von Vereinbarungen.

Vergütungsvereinbarung

Vergütungsvereinbarungen sind statt der gesetzlichen Gebühren immer möglich, es sind jedoch gewisse gesetzliche Vorgaben zu beachten. Beispielsweise ist die Vereinbarung eines Erfolgshonorars – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht erlaubt. Eine Vergütungsvereinbarung muss in Textform abgeschlossen werden und darf nicht in der Anwaltsvollmacht enthalten sein. Zu beachten ist ferner, dass im Falle des Unterliegens die gegnerische Partei, ein Verfahrensbeteiligter oder die Staatskasse im Falle der Kostenerstattung regelmäßig nicht mehr als die gesetzliche Vergütung erstatten muss.

Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

In sozialrechtlichen Angelegenheiten richten sich die Gebühren für Verbraucher, z.B. Streitigkeiten über die Rente, Vorliegen einer Schwerbehinderung, Kostenübernahme durch Kranken- oder Pflegekassen oder einer Klage gegen die Berufsgenossenschaft, nach Betragsrahmengebühren.

In Zivilsachen, also z.B. bei einer Arzthaftungssache oder einer Angelegenheit aus dem Bereich des privaten Versicherungsrechts, berechnet sich das gesetzliche Anwaltshonorar in der Regel aus zwei Faktoren:

  • dem Gegenstandswert und
  • der auftragsgemäß entfalteten Tätigkeit

Wie hoch die Gebühr im konkreten Einzelfall ist, errechnet sich aus der Gebührentabelle, die als Anlage 2 dem Rechtsanwaltsverzeichnis beigefügt ist. Unter dem Gegenstandswert einer Angelegenheit versteht man den objektiven Geldwert oder das wirtschaftliche Interesse des Auftraggebers. Bei Forderungsangelegenheiten entspricht er dem Betrag der geltend gemachten oder abzuwehrenden Forderung. Bei nicht vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist der Gegenstandswert teils den besonderen gesetzlichen Regelungen, teils der umfangreichen Rechtsprechung hierzu zu entnehmen. Im gerichtlichen Verfahren wird der Gegenstandswert vom Gericht festgesetzt.

Gerichtskosten

In vielen Verfahrensarten wird das Tätigwerden des Gerichts von der Leistung eines Gerichtskostenvorschusses abhängig gemacht. Es wird dann der (vorläufige) Streitwert ermittelt und anhand der Gerichtskostentabelle der entsprechende Vorschussbetrag angefordert. Die Gerichtskosten setzen sich zusammen aus den gerichtlichen Gebühren und den gerichtlichen Auslagen. Die Gerichtskosten werden auf der Grundlage des Gerichtskostengesetzes (GKG), der Kostenordnung (KostO) und diverser Nebengesetze erhoben. Gerichtsgebühren werden für die Tätigkeit des Gerichts als solche erhoben. Die Höhe der Gebühr ist also nicht davon abhängig, welche Aufwendungen dem Gericht aus dem Verfahren tatsächlich erwachsen, sondern richtet sich nach dem Streitwert, der in der Regel mit dem Gegenstandswert identisch ist. Im Unterschied dazu richten sich die gerichtlichen Auslagen nach den Aufwendungen, die dem Gericht im Einzelfall entstanden sind. Dazu gehören beispielsweise die Kosten für die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen nach dem Gesetz über die Vergütung von Sachverständigen, Dolmetscherinnen, Dolmetschern, Übersetzerinnen und Übersetzern sowie die Entschädigung von ehrenamtlichen Richterinnen, ehrenamtlichen Richtern, Zeuginnen, Zeugen und Dritten (JVEG) sowie bestimmte Post- und Telekommunikationskosten. In der Praxis bedeutsam sind hauptsächlich die Sachverständigenkosten. Sie richten sich nach einem im JVEG festgelegten Stundensatz.

Verfahren vor den Sozialgerichten sind für Verbraucher nicht mit Gerichtskosten verbunden.

Rechtsschutzversicherungen

Der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist sinnvoll. Allerdings sollte man die Leistungen der verschiedenen Rechtsschutzversicherer vergleichen und im Einzelfall prüfen, für welchen Lebensbereich der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung sinnvoll ist.

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben (und der Rechtsschutzfall eingetreten ist), dann übernimmt diese die gesetzlichen Gebühren, die sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) richten.

Auch bei einer bestehenden Rechtsschutzversicherung gilt die freie Anwaltswahl. Empfiehlt die Rechtsschutzversicherung einen Rechtsanwalt, ist man keinesfalls daran gebunden.

Übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten?

Übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten?

Wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben und der Rechtsschutzfall in der versicherten Leistungsart eingetreten ist, übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten der Wahrnehmung der rechtlichen Interessen nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Beachten Sie, dass Sie nach den Allgemeinen Rechtsschutzversicherungsbedingungen (ARB) die freie Anwaltswahl haben und nicht an eine ggf. ausgesprochene Empfehlung eines bestimmten Anwaltes oder einer Kanzlei gebunden sind. Derartige Empfehlungen basieren auf Abkommen zwischen Rechtsanwalt und Rechtsschutzversicherer. Die Rechtsanwaltskammer (RAK) Hamm hat sich dazu wie folgt geäußert (Quelle: Kammerreport, Heft 3/2012):

„Diese Abkommen unterscheiden sich erheblich, laufen im Ergebnis aber darauf hinaus, dass die betreffenden Anwälte sich verpflichten, gegenüber der jeweiligen Rechtsschutzversicherung niedrigere als die gesetzlichen Gebühren abzurechnen in der Erwartung, auf Empfehlung der Rechtsschutzversicherung weitere Mandate zu erhalten.“

Sie sollten sich auch nicht auf telefonische Auskünfte von „Anwaltshotlines“ oder „Beratungshotlines“ verweisen lassen.

Welche Unterlagen benötigen Sie?

Welche Unterlagen benötigen wir?

Zur Prüfung der Erfolgsaussichten und der voraussichtlich anfallenden Kosten benötigen wir regelmäßig die bisherige Korrespondenz mit der Gegenseite. Über den Schriftwechsel hinaus müssen wir genau wissen, was passiert ist und was genau Ihr Ziel ist, damit wir nicht „daneben schießen“. In der Regel benötigen wir neben Ihren Angaben alle bisherigen Bescheide bzw. eine Kopie des Versicherungsscheins, die vereinbarten Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) und medizinische Unterlagen, soweit diese bereits vorliegen. Ansonsten kümmern wir uns darum.

Fordern Sie einfach unsere „Mandantenmappe“ an

Nehmen Sie Kontakt auf. Wir sagen Ihnen dann,

  • was genau wir in Ihrem speziellen Einzelfall benötigen,
  • wie es Schritt für Schritt weitergeht und
  • mit welchen Kosten Sie zu rechnen haben.

Sprechen Sie uns an. Wir kümmern uns.