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360.000 Euro Nachzahlung und 1.000 Euro monatliche Rente für einen Mandanten

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Eine sehr gute Nachricht für einen Mandanten. Der 55jährige Mann aus Düsseldorf ist berufsunfähig und erhält nun von der VGH Provinzial Lebensversicherung eine Nachzahlung von 360.000 Euro inklusive Zinsen und monatlich bis zu seinem 65. Geburtstag eine monatliche Rente von mehr als 1.000 Euro.

Das hat das Oberlandesgericht Celle (Az.: 8 U 113/19) entschieden. “Unser Mandant hatte einen Verkehrsunfall und konnte seitdem seiner Arbeit nicht nachgehen”, berichtet Rechtsanwalt Penteridis, der den Fall bearbeitet hat. “Die Versicherung hat behauptet, dass er nicht berufsunfähig sei.” Der Prozess zog sich mehr als 14 Jahre in die Länge. Penteridis: “Das ist für ein derartiges Verfahren schon ungewöhnlich. Es mussten sich aber die Gericht öfters mit dem Fall befassen.”

So gab es zunächst ein Urteil des Landgerichts, dann entschied das Oberlandesgericht, dass das Landgericht den Fall nochmal bearbeiten muss. Danach musste sich das Oberlandesgericht abschließend damit beschäftigen. “Sogar der Bundesgerichtshof hat den Fall beaurteilt”, ergänzt der Fachanwalt für Versicherungsrecht. Es wurden jedes Mal mehrere Gutachten eingeholt und es mussten mehrere Zeugen vernommen werden. Unser Mandant erhält nun eine Nachzahlung für Renten rückwirkend ab 2005 zuzüglich Zinsen von nahezu 100.000 Euro. Außerdem hat er Anspruch auf eine monaliche Rente von mehr als 1.000 Euro. “Die Freude bei dem Mann ist verständlich riesengroß. Wir freuen uns mit ihm. Der Kampf hat sich mal wieder gelohnt”, fasst der Anwalt, der tagtäglich Versicherungen verklagt, den Fall zusammen.