Bei prägenden Tätigkeiten kommt es auf deren Zeitanteil nicht an

Bestandteile

Für die Bemessung des Grades der Berufsunfähigkeit darf nicht nur auf den Zeitanteil einer einzelnen Tätigkeit abgestellt werden, die der Versicherungsnehmer nicht mehr ausüben kann, wenn diese untrennbarer Bestandteil eines beruflichen Gesamtvorgangs ist. BGH, Urteil vom 19. Juli 2017 – IV ZR 535/15

Berufsunfähigkeits-Versicherung: Frankfurter Leben zahlt außergerichtlich 93.500,00 EUR

Befristung im Kalender

Der VN, ein Architekt, machte Leistungen wegen Berufsunfähigkeit geltend. Zur Begründung gab er Depressionen an. Nach einem bei Dr. Dr. Wehking eingeholten neurologisch-psychiatrischen Gutachten und einem neuropsychologischen Zusatzgutachten der Dipl.-Psychologin Hunke konnte aufgrund von Aggravationstendenzen in der Begutachtung jedoch keine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit festgestellt werden. Gleichwohl konnten wir uns heute im Rahmen eines „Runden Tisches“ in […]