Erfolg gegen die R+V Allgemeine Versicherung AG

Unsere Mandantin knickte im Mai 2019 um. Daraus entwickelte sich leider ein CRPS (auch Morbus Sudeck oder Sudeck´sche Dystrohpie genannt.) Die bei der R+V genommene private Unfallversicherung gab zur Bestimmung einer unfallbedingten Invalidität bei Dr. Twehues in Bielefeld ein Gutachten in Auftrag. Der Arzt bestätigte ein CRPS, empfahl der R+V aber wegen einer angeblich fehlenden […]

Erfolg gegen die Victoria Lebensversicherung – Gerichtlicher Vergleich wegen einer vermeintlich unklaren Klausel in den Versicherungsbedingungen

Das Kleingedruckte in Versicherungsverträgen ist kompliziertes “Fachchinesisch”, das man sowieso nicht verstehen kann? Das denken viele Versicherungsnehmer und selbst Versicherungsvertreter wie Makler und Versicherungsagenten, dabei müssen die Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) so klar formuliert sein, dass sie auch “Lieschen Müller” verstehen kann, also der durchschnittliche Versicherungsnehmer ohne Spezialkenntnisse im Versicherungsrecht. Im Zweifel gilt die für den […]

Erfolg gegen die Allianz Lebensversicherung – Einstellung der Berufsunfähigkeitsrente unwirksam

Nach einer Reha-Maßnahme im Jahre 2009 beantragte die Versicherte Leistungen aus ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung bei der Allianz Lebensversicherung. In dem Fragebogen zur Prüfung der Berufsunfähigkeit gab sie an, dass sie ihren Beruf als Altenpflegerin wegen einer Knie-Operation und einer vegetativen Erschöpfung nicht mehr ausüben könne. Die Allianz gab daraufhin ohne Einholung eines Gutachtens ein Anerkenntnis ab […]

Private Unfallversicherung: Schlaganfall nach Unfall wegen eines Herzfehlers – keine Kürzung wegen Krankheit oder Gebrechens

Über Leistungen aus einer privaten Unfallversicherung wird viel gestritten. Die Versicherer argumentieren oft, dass die Unfallfolgen nur so schwer seien, weil der Versicherte bereits vor dem Unfall krank gewesen sei oder Gebrechen, die auch „klinisch stumm“ verlaufen können, bei dem Unfall oder den Folgen mitgewirkt hätten. Dies rechtfertigt jedoch immer nur eine Kürzung der Leistung, […]

Keine Kürzung der Kosten für die Ergotherapie auf die übliche Vergütung oder Höchstsätze – Erfolg gegen die DKV Deutsche Krankenversicherung AG

Fachkanzlei – Checks und Vorsorge im Versicherungsrecht

Private Krankenversicherungen kürzen, wo sie nur können. Manchmal auch, wenn sie es gar nicht dürfen. Zur Begründung wird dann auf Höchstsätze in Verzeichnissen verwiesen, die sich an die Erstattungssätze der Beihilfe oder die Leistungen für gesetzliche Krankenversicherte orientieren. Besonders problematisch wird das, wenn derartige Leistungsverzeichnisse gar nicht vereinbart wurden. Denn maßgeblich sind allein die vertraglichen […]

Aktuelle Rechtsprechung zur privaten Unfallversicherung

Fachkanzlei – Rechtsanwalt für Berufsunfähigkeitsversicherung

   Ansprechpartner Rechtsanwalt MelzerFachanwalt für VersicherungsrechtFachanwalt für MedizinrechtFachanwalt für Sozialrecht Rechtsanwalt PenteridisFachanwalt für VersicherungsrechtFachanwalt für MedizinrechtFachanwalt für Sozialrecht Rechtsanwältin Kampe, LL.M.Fachanwältin für VersicherungsrechtFachanwalt für Arbeitsrecht Fachanwalt für Sozialrecht KontaktT: 05252 / 935 820F: 05252 / 935 8229F(24h): 05252 / 269 2620M: post@fachkanzlei.com kostenlose Ersteinschätzung MPK | Melzer Penteridis Kampe Rechtsanwälte veröffentlichen an dieser Stelle mit einem deutlichen zeitlichen Vorspruch […]

Abschluss der für den Anspruch auf Tagegeld maßgeblichen ärztlichen Behandlung

Die nach Ziffer 2.5 AUB 2008 für den Anspruch auf Tagegeld in der Unfallversicherung maßgebliche ärztliche Behandlung endet nicht stets mit der letzten Vorstellung beim Arzt. Sie umfasst vielmehr regelmäßig die Dauer der von dem Arzt angeordneten Behandlungsmaßnahmen BGH, Urteil vom 04. November 2020 – IV ZR 19/19 –, juris

Zeitpunkt für die Erstbemessung der unfallbedingten Invalidität

Fachanwalt Versicherungsrecht

Maßgeblich für die Erstbemessung der Invalidität in der Unfallversicherung ist allein der Zeitraum des Ablaufs der Invaliditätsfrist. Auf die Drei-Jahresfrist für die Neubemessung kommt es nur dann an, wenn der VN noch vor Ablauf dieser Frist klageweise Invaliditätsansprüche geltend macht. OLG Dresden, Beschluss vom 05. August 2020 – 4 U 322/20 Tenor 1. Der Senat beabsichtigt, […]

Unfallbedingter Invaliditätsgrad bei der Unmöglichkeit des Gebrauchs von Unterschenkeln und Füßen auf Grund eines Morbus Sudeck-Syndroms

Fachanwalt Versicherungsrecht

OLG München, Urteil vom 16. Mai 2006 – 25 U 3248/02 1. Ist dem Versicherungsnehmer auf Grund der Schmerzempfindlichkeit wegen eines Sudeck-Syndroms der Gebrauch der Unterschenkel und Füße unmöglich, sodass er sich auf den Knien fortbewegen muss, liegt eine vollständige Funktionsunfähigkeit beider Beine bis unterhalb des Knies im Sinne von § 7 Abs. 1 UAbs. 2 Buchst. a AUB vor. Die […]