Melzer Penteridis Kampe Rechtsanwälte

Aktuelles

OLG Koblenz: Eine allein verbleibende Schmerzsymptomatik kann eine Invalidität darstellen

OLG Koblenz, Urteil vom 07.06.2013 – 10 U 1035/12

Auch wenn drei Jahre nach dem Unfall „objektive” Befunde für eine fortdauernde Beeinträchtigung, wie Muskelminus oder Minderbeschwielung, fehlen, kann eine verbleibende Invalidität auch dann bewiesen sein, wenn nach sachverständiger Beurteilung glaubhaft und nach den erlittenen Verletzungen nachvollziehbar weiter erhebliche Schmerzen mit bestimmten Bewegungen verbunden bleiben, sodass insoweit eine – keine „objektiven” Spuren hinterlassende – „Schonhaltung” eingenommen wird.

Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp
Share on email
Share on print