Fachanwalt kanzlei Versicherungsrecht Sozialrecht Medizinrecht Bad Lippspringe Rechtsanwalt Paderborn Bad Salzuflen Bielefeld Köln Frankfurt München Berlin Hannover Dortmund Krankenversicherung unfallversicherung invalidität gliedertaxe berufsunfähigkeit arzthaftung behandlungsfehler geburtsschaden kaiserschnitt arzthaftung haftpflicht pflegeversicherung experte spezialist schmerzensgeld



A K T U E L L E S

Retaxierung bei Oxybutynin-Fertigspritzensets

Apothekenrecht

Retaxierung bei Oxybutynin-Fertigspritzensets


Das Sozialgericht (SG) Hamburg hat im Rahmen eines Eilverfahrens entschieden, dass eine Retaxierung nicht nur bei Abrechnungsfehlern möglich ist, sondern auch dann, wenn sich nachträglich herausstellt, dass ein Medikament (hier Oxybutynin-Fertigspritzen-Instillationsset) nicht vom Leistungskatalog der GKV erfasst wird. Die bloße arzneimittelrechtliche Verkehrsfähigkeit eines Fertigarzneimittels reiche für eine Verordnungsfähigkeit nach dem SGB V nicht aus. Dies gelte umso mehr im Falle einer – vorübergehenden – Verkehrsfähigkeit aufgrund der Übergangsvorschrift des § 141 Abs 4 AMG (Beschl. v. 14.4.2009, Az. S 48 KR 310/09 ER).

Rechtsanwalt Melzer - Kanzlei für Medizinrecht

Die Beteiligten stritten im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes um eine Retaxierung. Der Antragsteller ist Inhaber der G.-Apotheke in Hamburg, die Antragsgegnerin ist eine Ersatzkasse nach § 168 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V). Zwischen den Beteiligten gilt der Arzneilieferungsvertrag (ALV) in der Fassung vom 21.08.2008, abgeschlossen zwischen dem Verband der Angestellten Krankenkassen e. V. und dem Arbeiter-Ersatzkassen-Verband e. V. einerseits und dem Deutschen Apothekerverband e. V. Berlin, darunter der Hamburgische Apothekerverein e. V., dessen Mitglied der Antragsteller ist, andererseits.

Die Apotheke des Antragstellers belieferte in den Monaten Juli und August 2007 mehrere zu Gunsten von bei der Antragsgegnerin Versicherten ausgestellte Verordnungen über Oxybutynin-Fertigspritzen. Anwendungsbereich von Oxybutynin ist die neurogene Blasenentleerungsstörung. Das Mittel dient der Relaxierung einer überaktiven Harnblase und kommt u. a. bei Patienten mit Querschnittslähmung, Spina befida (offener Rücken), multipler Sklerose und anderen neurologischen Schädigungen zum Einsatz. Der Wirkstoff Oxybutynin wird auch als Fertigarzneimittel in Tablettenform angeboten (z. B. Dridase®). Bei Gegenanzeigen zur oralen Verabreichung wird eine Oxybutynin-Lösung direkt über einen Katheter in die Blase eingespült. Der Antragsteller stellt die Lösung in seiner Apotheke durch Autoklavierung (Dampfdruck-Sterilisierung) aus Oxybutynin, sterilem Wasser, Natriumchlorid und Chlorwasserstoff her. Die Lösung wird anschließend steril bzw. aseptisch in Einmalspritzen eingefüllt. Die einzelne Spritze wird sodann mit einem für die Anbindung an den Katheter erforderlichen Adapter versehen und steril sowie lichtundurchlässig verpackt. Die Herstellung einer Oxybutynin-Rezeptur zur Instillation in die Blase erfolgt nach den Vorschriften des Neuen Rezeptur-Formulariums (NRF). Das NRF ist in den Bänden 3-5 des Deutschen Arzneimittel Codex enthalten. In Kapitel 9.3 Urologika des NRF ist die „Oxybutyninhydrochlorid-Instillationslösung 0,025%“ aufgeführt.

Die Apotheke des Antragstellers gibt bereits seit Jahren Fertigspritzensets an bei der Antragsgegnerin versicherte Patienten auf Grundlage vertragsärztlicher Verordnungen ab. Das Oxybutynin-Fertigspritzen-Instillationsset besitzt keine arzneimittelrechtliche Zulassung nach § 21 des Gesetzes über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz – AMG). Die Antragsgegnerin hatte bereits in der Vergangenheit – ebenso wie andere Krankenkassen – die Abrechnungen des Antragstellers beanstandet und eine Retaxierung vorgenommen, die Gegenstand eines anhängigen Klageverfahrens ist (Az.: S 48 KR 1134/05).

Zwischen den Beteiligten steht dabei in Streit, ob die Oxybutynin-Lösungen als parenterale Lösungen zu berechnen sind und demzufolge ein Rezepturzuschlag nach Anlage 3 der Hilfstaxe anzusetzen ist oder ob sich der Arbeitspreis nach Punkt 4 der Hilfstaxe Rezepturzuschläge („Anfertigung von Arzneimitteln mit Durchführung einer Sterilisation, Sterifiltration oder aseptischer Zubereitung“) richtet.

Der Antrag blieb aber in der Sache ohne Erfolg. Vorliegend waren die vom Antragsteller in den Monaten Juli und August 2007 abgegebenen Oxybutynin-Fertigspritzen-Instillationssets nicht vom Leistungskatalog der GKV erfasst. Nach § 21 Abs. 1 Satz 1 AMG dürfen Fertigarzneimittel nur in den Verkehr gebracht werden, wenn sie zugelassen sind. Unstreitig war für die Fertigspritzensets im Juli und August 2007 noch keine Zulassung erteilt worden. Vielmehr fehlt es auch noch gegenwärtig an einer Entscheidung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte über den offenbar am 26.08.2008 gestellten Zulassungsantrag. Bei nicht abgeschlossenem Zulassungsverfahren ist ein Arzneimittel aber nicht verordnungsfähig (BSG, Urteil vom 23.07.1998 aaO).

Etwas anderes folgt im vorliegenden Fall auch nicht unter Berücksichtigung der Übergangsvorschrift des § 141 Abs. 4 AMG. Danach dürfen Fertigarzneimittel, die sich am 05.09.2005 im Verkehr befinden und nach dem 06.09.2005 nach § 4 Abs. 1 AMG erstmals der Zulassungspflicht nach § 21 AMG unterliegen, weiter in den Verkehr gebracht werden, wenn für sie bis zum 01.09.2008 ein Antrag auf Zulassung gestellt worden ist. Nach allem war die angekündigte Aufrechnung durch die Antragsgegnerin vorläufig nicht zu beanstanden, so dass der Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz abzulehnen war.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zum Apothekenrecht haben.

RA Melzer

Mehr zum Thema: Apothekenrecht

zurück | Facebook | Twitter | Google+



Allgemeines Versicherungsvertragsrecht
Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung (BUZ)
Krankenversicherung
Unfallversicherung
Rentenversicherung (einschließlich sozialrechtliche Betriebsprüfung)
Sozialrecht
Arzthaftung und Pflegefehler (einschließlich Haftpflicht)
Geburtsschadensrecht - Gynäkologie/Geburtshilfe/Neonatologie
Sachversicherungen (Gebäude, Hausrat etc)
Rechtsschutzversicherung
Verfahrens- und Kostenrecht
Gesetzgebungsverfahren


Kontakt

JavaScript muss aktiviert sein.

Standorte

Melzer + Penteridis Rechtsanwälte

> Bad Lippspringe
Am Vorderflöß 58
33175 Bad Lippspringe
Telefon: 05252 / 935 82-0
Telefax: 05252 / 935 82-29

> Bad Salzuflen
Lange Str. 55 (im Haus der Volksbank)
32105 Bad Salzuflen
Telefon: 05222 / 3643410
Telefax: 05222 / 364 3389

E-Mail: post (at) melzer-penteridis.de

Sprechen Sie uns an!

Oft gestellte Fragen

Kann ich einfach so den Anwalt wechseln?

Oft gestellte Fragen

Kann ich einfach so den Anwalt wechseln?


Welche Unterlagen benötigen Sie?

Oft gestellte Fragen

Welche Unterlagen benötigen Sie?


Wie hoch sind die Kosten?

Oft gestellte Fragen

Wie hoch sind die Kosten?


Vertreten Sie mich auch vor Ort?

Oft gestellte Fragen

Vertreten Sie mich auch vor Ort?


Übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten?

Oft gestellte Fragen

Übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten?


MPR | Melzer + Penteridis Rechtsanwälte

JavaScript muss aktiviert sein.

Neue Publikationen

Rechtsanwalt Melzer: Ein Leistungsausschluss ist kein Selbstbehalt im Sinne von § 193 Abs. 3 VVG, VK 2013, S. 70 ff.

Neue Veröffentlichungen

Rechtsanwalt Melzer: Ein Leistungsausschluss ist kein Selbstbehalt im Sinne von § 193 Abs. 3 VVG, VK 2013, S. 70 ff.


Rechtsanwalt Penteridis: Private Unfallversicherung, Invalidität und Fristen, DDH 2013, S. 52 f.

Neue Veröffentlichungen

Rechtsanwalt Penteridis: Private Unfallversicherung, Invalidität und Fristen, DDH 2013, S. 52 f.


Rechtsanwalt Penteridis: In diesen Fällen ist das vorbehaltlose Begleichen von Arztrechnungen ein Anerkenntnis des Versicherers, VK 2013, S. 46 ff.

Neue Veröffentlichungen

Rechtsanwalt Penteridis: In diesen Fällen ist das vorbehaltlose Begleichen von Arztrechnungen ein Anerkenntnis des Versicherers, VK 2013, S. 46 ff.


Rechtsanwalt Penteridis: Gesundheitsfragen eines Maklers sind dem VR grundsätzlich nicht zurechenbar (LG Dortmund), VK 2013, S. 27 ff.

Neue Veröffentlichungen

Rechtsanwalt Penteridis: Gesundheitsfragen eines Maklers sind dem VR grundsätzlich nicht zurechenbar (LG Dortmund), VK 2013, S. 27 ff.


Rechtsanwalt Melzer: Geld und Freizeit allein können Qualifikation und Wertschätzung nicht ausgleichen (OLG Karlsruhe), VK 2013, S. 30 ff.

Neue Veröffentlichungen

Rechtsanwalt Melzer: Geld und Freizeit allein können Qualifikation und Wertschätzung nicht ausgleichen (OLG Karlsruhe), VK 2013, S. 30 ff.


Rechtsanwalt Melzer: Der Wahlgerichtsstand des § 215 Abs. 1 S. 1 VVG gilt auch für juristische Personen, VK 2013, S. 3 ff.

Neue Veröffentlichungen

Rechtsanwalt Melzer: Der Wahlgerichtsstand des § 215 Abs. 1 S. 1 VVG gilt auch für juristische Personen, VK 2013, S. 3 ff.


Vorträge

Rechtsanwalt Penteridis referiert zum Patientenrechtegesetz (30.10.2012)

Vorträge/Seminare

Rechtsanwalt Penteridis referiert zum Patientenrechtegesetz (30.10.2012)


Rechtsanwalt Penteridis referiert zum Thema: Mein behindertes Kind (26.09.2012)

Vorträge/Seminare

Rechtsanwalt Penteridis referiert zum Thema: Mein behindertes Kind (26.09.2012)


Rechtsanwalt Penteridis referiert beim Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) zur sozialrechtlichen Betriebsprüfung (06.09.2012)

Vorträge/Seminare

Rechtsanwalt Penteridis referiert beim Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) zur sozialrechtlichen Betriebsprüfung (06.09.2012)


Institut für Unfallforschung: Fachanwalt Penteridis referiert zu medizinischen Gutachten im sozialgerichtlichen Verfahren (24.5.2012)

Vorträge/Seminare

Institut für Unfallforschung: Fachanwalt Penteridis referiert zu medizinischen Gutachten im sozialgerichtlichen Verfahren (24.5.2012)


Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold: Fachanwalt Melzer referiert zum zahnärztlichen Haftpflichtrecht (23.5.2012)

Vorträge/Seminare

Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold: Fachanwalt Melzer referiert zum zahnärztlichen Haftpflichtrecht (23.5.2012)


Fachanwalt Penteridis: Das müssen Eltern behinderter Kinder im Kindergarten- und Schulalter wissen (29.03.2012)

Vorträge/Seminare

Fachanwalt Penteridis: Das müssen Eltern behinderter Kinder im Kindergarten- und Schulalter wissen (29.03.2012)


Fachanwalt Penteridis beim 50. Verkehrsgerichtstag in Goslar (27.1.2012)

Vorträge/Seminare

Fachanwalt Penteridis beim 50. Verkehrsgerichtstag in Goslar (27.1.2012)


Neue Rechtsprechung

BGH erklärt zwei Ausschlussklauseln in der Rechtsschutzversicherung für unwirksam

Rechtsschutzversicherung

BGH erklärt zwei Ausschlussklauseln in der Rechtsschutzversicherung für unwirksam


BVerfG: Grundrecht auf Heilbehandlung

Krankenversicherungsrecht

BVerfG: Grundrecht auf Heilbehandlung


BGH: Einsicht in Pflegedokumentation

Arzthaftung und Pflegefehler

BGH: Einsicht in Pflegedokumentation


LSG Baden-Württemberg: Geschäftsführer unfallversichert

Unfallversicherungsrecht

LSG Baden-Württemberg: Geschäftsführer unfallversichert


LSG Baden-Württemberg: Schwerbehinderteneigenschaft bei Darmstörungen

Schwerbehindertenrecht

LSG Baden-Württemberg: Schwerbehinderteneigenschaft bei Darmstörungen


LSG Hessen: Krankenkasse muss stationäre Fettabsaugung bezahlen

Krankenversicherungsrecht

LSG Hessen: Krankenkasse muss stationäre Fettabsaugung bezahlen


Freiwillige Beiträge sichern Rentenansprüche: Zahlfrist endet am 2. April 2013

Rentenversicherung

Freiwillige Beiträge sichern Rentenansprüche: Zahlfrist endet am 2. April 2013


OLG Karlsruhe: Amtshaftung der gesetzlichen Krankenkasse für Falschauskunft ihrer Mitarbeiter

Krankenversicherungsrecht

OLG Karlsruhe: Amtshaftung der gesetzlichen Krankenkasse für Falschauskunft ihrer Mitarbeiter


SG Düsseldorf: Juristin bei einer Versicherungsgesellschaft unterliegt der Rentenversicherungspflicht (mit MPR-Anmerkung)

Rentenversicherung

SG Düsseldorf: Juristin bei einer Versicherungsgesellschaft unterliegt der Rentenversicherungspflicht (mit MPR-Anmerkung)


LSG Baden-Württemberg: Vorlage eines Verzeichnisses i.S.d. § 9 Beitragsverfahrensordnung

Rentenversicherung

LSG Baden-Württemberg: Vorlage eines Verzeichnisses i.S.d. § 9 Beitragsverfahrensordnung


OLG Hamm: Beweis des äußeren Bildes auch bei der Entwendung von Fahrzeugteilen

Sachversicherungen

OLG Hamm: Beweis des äußeren Bildes auch bei der Entwendung von Fahrzeugteilen


Bundesrepublik Deutschland verliert Streit um Rentenversicherungsbeiträge für Besucherbetreuerin des Bundestages

Rentenversicherung

Bundesrepublik Deutschland verliert Streit um Rentenversicherungsbeiträge für Besucherbetreuerin des Bundestages


BGH: Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Verneinung eines groben Behandlungsfehlers nach erneuter Begutachtung

Arzthaftung und Pflegefehler

BGH: Keine Verletzung des rechtlichen Gehörs bei Verneinung eines groben Behandlungsfehlers nach erneuter Begutachtung


BSG: Avastin zur Behandlung von Augenerkrankungen nicht auf Kassenkosten

Krankenversicherungsrecht

BSG: Avastin zur Behandlung von Augenerkrankungen nicht auf Kassenkosten


BGH: Zur Berufsunfähigkeit bei Unzumutbarkeit der Fortsetzung der Berufstätigkeit

Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung

BGH: Zur Berufsunfähigkeit bei Unzumutbarkeit der Fortsetzung der Berufstätigkeit


BGH: Kündigung wird erst mit Zugang des Anschlussversicherungsnachweises wirksam

Krankenversicherungsrecht

BGH: Kündigung wird erst mit Zugang des Anschlussversicherungsnachweises wirksam


SG Berlin: Betriebsprüfung bei spezialisiertem Reinigungsunternehmen

Rentenversicherung

SG Berlin: Betriebsprüfung bei spezialisiertem Reinigungsunternehmen


LG Lüneburg: Befangenheit des gerichtlichen Sachverständigen wegen Ausführungen außerhalb des Beweisbeschlusses

Verfahrens- und Kostenrecht

LG Lüneburg: Befangenheit des gerichtlichen Sachverständigen wegen Ausführungen außerhalb des Beweisbeschlusses


LG Dortmund: Belehrungspflicht des Versicherers bei Versicherungsantrag Ende 2007

Krankenversicherungsrecht

LG Dortmund: Belehrungspflicht des Versicherers bei Versicherungsantrag Ende 2007


OLG Frankfurt: Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung bei Altverträgen

Allgemeines Versicherungsvertragsrecht

OLG Frankfurt: Vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung bei Altverträgen


OLG Koblenz: Umfang der Leistungspflicht bei Berufsunfähigkeit von 50% und 25/75%-Klausel

Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung

OLG Koblenz: Umfang der Leistungspflicht bei Berufsunfähigkeit von 50% und 25/75%-Klausel


BGH zum Tarifwechsel (§ 204 VVG): Behandlungsbezogener Selbstbehalt darf absoluten Selbstbehalt nicht übersteigen

Krankenversicherungsrecht

BGH zum Tarifwechsel (§ 204 VVG): Behandlungsbezogener Selbstbehalt darf absoluten Selbstbehalt nicht übersteigen


OLG Naumburg: Bei einer Nachfrage nach 11 Monaten ist der VN erneut vom VR zu belehren (mit MPR-Anmerkung)

Allgemeines Versicherungsvertragsrecht

OLG Naumburg: Bei einer Nachfrage nach 11 Monaten ist der VN erneut vom VR zu belehren (mit MPR-Anmerkung)


OLG Brandenburg: Keine arglistige Täuschung bei Nichtangabe einer Krankschreibung wegen Bronchitis (mit MPR-Anmerkung)

Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung

OLG Brandenburg: Keine arglistige Täuschung bei Nichtangabe einer Krankschreibung wegen Bronchitis (mit MPR-Anmerkung)


OLG Hamm: Feststellungsklage in der BU-Versicherung trotz möglichen Leistungsantrages zulässig (mit MPR-Anmerkung)

Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung

OLG Hamm: Feststellungsklage in der BU-Versicherung trotz möglichen Leistungsantrages zulässig (mit MPR-Anmerkung)


OLG Bamberg: Klauseln, welche die freie Anwaltswahl einschränken, sind unwirksam (mit MPR-Anmerkung)

Rechtsschutzversicherung

OLG Bamberg: Klauseln, welche die freie Anwaltswahl einschränken, sind unwirksam (mit MPR-Anmerkung)


OLG München: Befangenheitsantrag gegen gerichtlich bestellten Sachverständigen (mit MPR-Anmerkung)

Verfahrens- und Kostenrecht

OLG München: Befangenheitsantrag gegen gerichtlich bestellten Sachverständigen (mit MPR-Anmerkung)


LSG Niedersachsen-Bremen: Einkommen eines Selbstständigen nicht erst mit Erlass des Einkommensteuerbescheides für betreffendes Betriebsjahr erzielt

Rentenversicherung

LSG Niedersachsen-Bremen: Einkommen eines Selbstständigen nicht erst mit Erlass des Einkommensteuerbescheides für betreffendes Betriebsjahr erzielt


BGH: Keine Ausnahme vom Grundsatz der Beweislastumkehr beim groben Behandlungsfehler (mit MPR-Anmerkung)

Arzthaftung und Pflegefehler

BGH: Keine Ausnahme vom Grundsatz der Beweislastumkehr beim groben Behandlungsfehler (mit MPR-Anmerkung)


BGH: Zur Wirksamkeit der Fristregelung in den AUB 2002 (mit MPR-Anmerkung)

Unfallversicherungsrecht

BGH: Zur Wirksamkeit der Fristregelung in den AUB 2002 (mit MPR-Anmerkung)


BGH stärkt die Rechte von Versicherungskunden: Zillmerungsklauseln sind unwirksam

Allgemeines Versicherungsvertragsrecht

BGH stärkt die Rechte von Versicherungskunden: Zillmerungsklauseln sind unwirksam


BGH: Eintritt von Berufsunfähigkeit in der Krankentageldversicherung rückschauend möglich

Krankenversicherungsrecht

BGH: Eintritt von Berufsunfähigkeit in der Krankentageldversicherung rückschauend möglich


OLG Hamm: Versicherungsmakler muss auf mögliche Deckungslücke beim Wechsel einer Rechtsschutzversicherung hinweisen (mit MPR-Anmerkung)

Versicherungsvermittlerrecht - Makler und Agenten

OLG Hamm: Versicherungsmakler muss auf mögliche Deckungslücke beim Wechsel einer Rechtsschutzversicherung hinweisen (mit MPR-Anmerkung)


OLG Stuttgart: Keine arglistige Täuschung bei zu schnellem Vorlesen der Gesundheitsfragen durch Versicherungsvertreter (mit MPR-Anmerkung)

Allgemeines Versicherungsvertragsrecht

OLG Stuttgart: Keine arglistige Täuschung bei zu schnellem Vorlesen der Gesundheitsfragen durch Versicherungsvertreter (mit MPR-Anmerkung)


VG Hamburg: Beihilfe für Hörgeräte über den Festbetrag hinaus

Hilfsmittelrecht

VG Hamburg: Beihilfe für Hörgeräte über den Festbetrag hinaus


Bundesversicherungsamt (BVA) droht Krankenkassen angesichts zu hoher Reserven mit Aufsichtsverfahren

Krankenversicherungsrecht

Bundesversicherungsamt (BVA) droht Krankenkassen angesichts zu hoher Reserven mit Aufsichtsverfahren


LG Bonn: Direktanspruch gegen ausländischen Versicherer kann am Wohnortgericht geltend gemacht werden

Allgemeines Versicherungsvertragsrecht

LG Bonn: Direktanspruch gegen ausländischen Versicherer kann am Wohnortgericht geltend gemacht werden


LSG Baden-Württemberg: Stipendium ist beitragspflichtige Einnahme für freiwillig Versicherte in gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung

Sozialrecht

LSG Baden-Württemberg: Stipendium ist beitragspflichtige Einnahme für freiwillig Versicherte in gesetzlicher Kranken- und Pflegeversicherung


SG Detmold: Altenpflegerin erhält BG-Rente für kaputten Rücken

Unfallversicherungsrecht

SG Detmold: Altenpflegerin erhält BG-Rente für kaputten Rücken


BGH: Invaliditätsberechnung bei Schäden an rumpfnahen und rumpffernen Körpergliedern

Unfallversicherungsrecht

BGH: Invaliditätsberechnung bei Schäden an rumpfnahen und rumpffernen Körpergliedern


Bundesweit gefragte Fachkanzlei

JavaScript muss aktiviert sein.

Anspruch

Als gefragte Autoren und Referenten verbinden und gestalten wir Wissenschaft und Praxis. Entsprechend unserer eigenen Ansprüche unterscheiden wir jedoch ganz bewusst nicht zwischen vermeintlich kleinen und großen Mandaten.

Erkundigen Sie sich bei unseren Klienten oder Kontrahenten über unsere überörtliche Spezialkanzlei.

> Marc O. Melzer

Rechtsanwalt und Partner
Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Sozialrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht

> Nikoloas Penteridis

Rechtsanwalt und Partner
Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Sozialrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht

Karriere

Rechtsreferendare (m/w) bei MPR

Karriere

Rechtsreferendare (m/w) bei MPR


Verstärkung des Kanzlei-Teams

Karriere

Verstärkung des Kanzlei-Teams