Fachanwalt für Arbeitsrecht

Was ist eigentlich ein Fachanwalt?

Die Berufsbezeichnung "Fachanwalt" wird von der zuständigen Rechtsanwaltskammer verliehen.

Ein Anwalt darf sich nur "Fachanwalt" nennen, wenn er in einem Rechtsgebiet eine umfangreiche Zusatzausbildung mit bestandener Abschlussprüfung absolviert hat, nachweist, dass er in erheblichem Umfang in seinem Rechtsgebiet tätig ist und sich ständig auf diesem Gebiet fortbildet.

Dies wird, anders als die häufig anzutreffende Angabe von Interessen- oder Tätigkeitsschwerpunkten, von der Rechtsanwaltskammer überwacht, so dass ein Fachanwalt einen sehr hohen und gesicherten Qualitätsstandard aufweist.

Von den 163.513 Rechtsanwälten in Deutschland sind 6,1 % Fachanwalt für Arbeitsrecht. 0,4 % führen drei Fachanwaltstitel.

Quelle: Bundesrechtsanwaltskammer, Stand 1.1.2015

Der Fachanwalt für Arbeitsrecht bildet sich aus den Bereichen:

Individualarbeitsrecht

  • Abschluss, Inhalt und Änderung des Arbeits- und Berufsausbildungsvertrages,
  • Beendigung des Arbeits- und Berufsausbildungsverhältnisses einschließlich Kündigungsschutz,
  • Grundzüge der betrieblichen Altersversorgung,
  • Schutz besonderer Personengruppen, insbesondere der Schwangeren und Mütter, der Schwerbehinderten und Jugendlichen,
  • Grundzüge des Arbeitsförderungs- und des Sozialversicherungsrechts,

Kollektives Arbeitsrecht

  • Tarifvertragsrecht,
  • Personalvertretungs- und Betriebsverfassungsrecht,
  • Grundzüge des Arbeitskampf- und Mitbestimmungsrechts,

 

Unsere Fachanwältin für Arbeitsrecht:

Ines Kampe, LL.M.

Rechtsanwältin
Fachanwältin für Versicherungsrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht

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