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RA Melzer: Mandant erhält 20.000,00 EUR von seiner privaten Unfallversicherung

Der Mandant, von Beruf ein Richter, wurde von einem nicht angeleinten Rottweiler angegriffen und wurde in der Folge in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Seine private Unfallversicherung lehnte Leistungen wegen Invalidität u.a mit der Begründung ab, dass er keine fristgerechte ärztliche Invaliditätsbescheinigung vorgelegt habe.

Dabei lag hier eine Konstellation vor, in der es treuwidrig und damit unzulässig ist, wenn sich der Versicherer auf die nicht fristgerecht vorgelegte Invaliditätsbescheinigung beruft. Denn hier hatte der Unfallversicherer vor Fristablauf die Einholung eines ärztlichen Gutachtens angekündigt. Der Versicherte wurde nicht darauf hingewiesen , dass er unabhängig davon selbst noch für die Fristwahrung zu sorgen hat. Das sah auch das Landgericht Stuttgart (Az. 16 O 501/14) so. Da der Dauerschaden und die Unfallursache unklar waren, konnten wir uns auf einen Vergleich in Höhe von 20.000,00 EUR einigen. 

In der privaten Unfallversicherung steckt der Teufel, wie so oft, im Detail. Hier gilt es, dass die in den AUB vereinbarten Fristen eingehalten werden. Der Fall zeigt jedoch, dass es davon Ausnahmen geben kann. Von daher empfehlen wir die Prüfung durch einen versierten Fachanwalt.

Herr RA Melzer nimmt Mandate aus dem Bereich der privaten Unfallversicherung aus dem gesamten Bundesgebiet wahr und publiziert regelmäßig auf diesem Gebiet.

 

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Marc O. Melzer
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Fachanwalt für Medizinrecht
Fachanwalt für Sozialrecht
Fachanwalt für Versicherungsrecht

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